Hydraulikventile
Hydraulikventile übernehmen unterschiedliche Steuerungs- und Regelaufgaben innerhalb eines Hydraulikkreislaufs. Sie bestimmen beispielsweise, in welche Richtung das Hydraulikmedium strömt, wann ein Verbraucher bewegt oder gehalten wird, wie der Volumenstrom beeinflusst wird oder welcher Druck im System zulässig ist.
Je nach Aufgabe kommen unterschiedliche Ventilprinzipien und Betätigungsarten zum Einsatz. Von der manuellen Steuerung eines Hydraulikzylinders bis zur elektrisch angesteuerten Maschinenhydraulik lässt sich die Ventiltechnik damit gezielt auf die jeweilige Funktion abstimmen.
Hydraulische Bewegungen steuern
Soll ein Hydraulikzylinder ein- und ausfahren oder ein Hydraulikmotor seine Bewegungsrichtung ändern, muss der Volumenstrom gezielt zu den entsprechenden Anschlüssen geführt werden. Diese Aufgabe übernehmen Wegeventile.
Die Betätigung kann beispielsweise über einen Handhebel oder elektromagnetisch erfolgen. Handhebelventile eignen sich für die direkte manuelle Bedienung hydraulischer Funktionen, während Elektromagnetventile das Schalten über eine elektrische Steuerung ermöglichen.
Bei CETOP Wegeventilen erfolgt die Montage über ein standardisiertes Anschlussbild auf entsprechenden Grund- oder Anschlussplatten. Unterschiedliche Nenngrößen wie NG04, NG06 oder NG10 ermöglichen die Anpassung an verschiedene hydraulische Anforderungen.
DRUCK UND VOLUMENSTROM BEEINFLUSSEN
Nicht jedes Hydraulikventil dient zum Ein- oder Ausschalten einer Bewegung. Innerhalb des Hydraulikkreislaufs müssen auch Druck und Volumenstrom kontrolliert oder beeinflusst werden.
Druckbegrenzungsventile können beispielsweise den Systemdruck auf einen vorgegebenen Wert begrenzen. Drossel- und Stromregelventile beeinflussen dagegen den Volumenstrom und damit beispielsweise die Bewegungsgeschwindigkeit eines hydraulischen Verbrauchers.
Andere Ventilfunktionen greifen gezielt in bestimmte Betriebszustände ein. Druckfolgeventile ermöglichen druckabhängige Schaltvorgänge, während Mengenteiler einen Volumenstrom entsprechend ihrer Ausführung auf mehrere Verbraucher verteilen können.
LASTEN HALTEN UND STRÖMUNGSRICHTUNGEN ABSICHERN
Auch das Sperren des Hydraulikmediums gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Ventiltechnik. Rückschlagventile ermöglichen den Durchfluss in einer Richtung und sperren ihn in der Gegenrichtung.
Bei Anwendungen, in denen hydraulische Lasten kontrolliert gehalten oder bewegt werden müssen, kommen entsprechend ausgelegte Lasthalteventile beziehungsweise Leitungssicherungen zum Einsatz.
Welches Ventilprinzip erforderlich ist, hängt dabei immer von der gewünschten Funktion und vom Aufbau des Hydraulikkreislaufs ab.
Das passende Hydraulikventil auswählen
Vor der Auswahl sollte deshalb zuerst die Frage stehen: Welche Aufgabe soll das Ventil im Hydrauliksystem übernehmen?
Erst danach werden die technischen Kenndaten betrachtet:
Die grundlegenden technischen Kenndaten jedes Hydraulikventils.
Bei Wegeventilen zusätzlich zu berücksichtigen.
Bei elektrisch betätigten Ventilen kommen diese hinzu.
So lässt sich gezielt zwischen einem Ventil zum Schalten, Sperren, Halten sowie zur Druck- oder Volumenstrombeeinflussung unterscheiden und die passende Ausführung für den jeweiligen Hydraulikkreislauf bestimmen.
Häufige Fragen zu Hydraulikventilen
Welches Hydraulikventil benötige ich?
Was ist der Unterschied zwischen einem Handhebelventil und einem Elektromagnetventil?
Was bedeuten NG04, NG06 und NG10 bei CETOP Wegeventilen?
Wie bestimme ich den benötigten Volumenstrom eines Hydraulikventils?
Was passiert, wenn ein Hydraulikventil zu klein dimensioniert ist?
Kann ich ein vorhandenes Hydraulikventil einfach durch ein anderes ersetzen?
Hydraulische Bewegungen steuern
Soll ein Hydraulikzylinder ein- und ausfahren oder ein Hydraulikmotor seine Bewegungsrichtung ändern, muss der Volumenstrom gezielt zu den entsprechenden Anschlüssen geführt werden. Diese Aufgabe übernehmen Wegeventile.
Die Betätigung kann beispielsweise über einen Handhebel oder elektromagnetisch erfolgen. Handhebelventile eignen sich für die direkte manuelle Bedienung hydraulischer Funktionen, während Elektromagnetventile das Schalten über eine elektrische Steuerung ermöglichen.
Bei CETOP Wegeventilen erfolgt die Montage über ein standardisiertes Anschlussbild auf entsprechenden Grund- oder Anschlussplatten. Unterschiedliche Nenngrößen wie NG04, NG06 oder NG10 ermöglichen die Anpassung an verschiedene hydraulische Anforderungen.
DRUCK UND VOLUMENSTROM BEEINFLUSSEN
Nicht jedes Hydraulikventil dient zum Ein- oder Ausschalten einer Bewegung. Innerhalb des Hydraulikkreislaufs müssen auch Druck und Volumenstrom kontrolliert oder beeinflusst werden.
Druckbegrenzungsventile können beispielsweise den Systemdruck auf einen vorgegebenen Wert begrenzen. Drossel- und Stromregelventile beeinflussen dagegen den Volumenstrom und damit beispielsweise die Bewegungsgeschwindigkeit eines hydraulischen Verbrauchers.
Andere Ventilfunktionen greifen gezielt in bestimmte Betriebszustände ein. Druckfolgeventile ermöglichen druckabhängige Schaltvorgänge, während Mengenteiler einen Volumenstrom entsprechend ihrer Ausführung auf mehrere Verbraucher verteilen können.
LASTEN HALTEN UND STRÖMUNGSRICHTUNGEN ABSICHERN
Auch das Sperren des Hydraulikmediums gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Ventiltechnik. Rückschlagventile ermöglichen den Durchfluss in einer Richtung und sperren ihn in der Gegenrichtung.
Bei Anwendungen, in denen hydraulische Lasten kontrolliert gehalten oder bewegt werden müssen, kommen entsprechend ausgelegte Lasthalteventile beziehungsweise Leitungssicherungen zum Einsatz.
Welches Ventilprinzip erforderlich ist, hängt dabei immer von der gewünschten Funktion und vom Aufbau des Hydraulikkreislaufs ab.
Das passende Hydraulikventil auswählen
Vor der Auswahl sollte deshalb zuerst die Frage stehen: Welche Aufgabe soll das Ventil im Hydrauliksystem übernehmen?
Erst danach werden die technischen Kenndaten betrachtet:
Die grundlegenden technischen Kenndaten jedes Hydraulikventils.
Bei Wegeventilen zusätzlich zu berücksichtigen.
Bei elektrisch betätigten Ventilen kommen diese hinzu.
So lässt sich gezielt zwischen einem Ventil zum Schalten, Sperren, Halten sowie zur Druck- oder Volumenstrombeeinflussung unterscheiden und die passende Ausführung für den jeweiligen Hydraulikkreislauf bestimmen.