Metrisch leicht
Metrisch leichte Hydraulikverschraubungen der L-Baureihe nach DIN 2353 sind für Rohrverbindungen mit 24°-Konus ausgelegt und gehören zu den am häufigsten eingesetzten Verbindungssystemen im Maschinen- und Anlagenbau. Unabhängig von der jeweiligen Bauform basiert jede Verschraubung auf demselben Verbindungssystem, während sich die Ausführungen hinsichtlich Anschlussgeometrie und Einbausituation unterscheiden. Innerhalb dieser Kategorie finden Sie die verschiedenen Bauformen der L-Reihe übersichtlich gegliedert und gelangen schnell zur passenden Ausführung für Ihre Anwendung.
Metrisch leichte Hydraulikverschraubungen (L-Reihe)
Metrisch leichte Hydraulikverschraubungen der L-Reihe nach DIN 2353 gehören zu den am häufigsten eingesetzten Rohrverschraubungen im europäischen Hydraulikbereich. Sie werden für die Verbindung von Hydraulikrohren mit 24°-Konus verwendet und sind in zahlreichen Bauformen für unterschiedliche Einbausituationen erhältlich. Zum Sortiment gehören unter anderem gerade Verschraubungen, Winkelverschraubungen, T-Verschraubungen, Kreuzverschraubungen, Schottverschraubungen sowie verschiedene Einschraub- und Adapterausführungen.
Die L-Baureihe ist für definierte Rohrabmessungen ausgelegt und unterscheidet sich konstruktiv von der metrisch schweren S-Reihe. Obwohl sich beide Verbindungssysteme auf den ersten Blick ähneln, unterscheiden sie sich unter anderem in Rohrdurchmesser, Überwurfmutter, Schneidring und weiteren Anschlussmaßen. Eine Kombination beider Baureihen ist daher nicht möglich.
Der 24°-Konus
Das Dichtprinzip metrischer Hydraulikverschraubungen basiert auf einem 24°-Innenkonus nach DIN 2353. In Verbindung mit Schneidring und Überwurfmutter entsteht eine metallisch dichtende Rohrverbindung, wie sie seit vielen Jahren im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt wird.
Der 24°-Konus dient dabei als Dichtfläche zwischen Verschraubung und Rohranschluss. Für eine passende Verbindung müssen Konus, Schneidring, Überwurfmutter und Rohrabmessungen derselben Baureihe entsprechen.
Metrisch leicht oder metrisch schwer?
Die Wahl zwischen der L- und S-Baureihe richtet sich nach der konstruktiven Ausführung der vorhandenen Rohrverschraubung. Beide Systeme verwenden einen 24°-Konus, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Abmessungen und sind deshalb nicht miteinander austauschbar.
Für die Auswahl einer passenden Verschraubung sollten insbesondere folgende Merkmale berücksichtigt werden:
Die Baureihe lässt sich häufig über den Rohrdurchmesser und das Anschlussgewinde eindeutig bestimmen.
Bauformen für unterschiedliche Einbausituationen
Metrisch leichte Hydraulikverschraubungen stehen in zahlreichen Bauformen zur Verfügung. Je nach Leitungsverlauf und Einbausituation kommen gerade Verschraubungen, 45°- und 90°-Winkel, T-Stücke, Kreuzverschraubungen, Schottverschraubungen, Einschraubverschraubungen oder Adapter zum Einsatz. Dadurch lassen sich Rohrleitungen innerhalb hydraulischer Anlagen entsprechend den konstruktiven Anforderungen verbinden.
Metrisch leichte
| Leichte Baureihe | Anschlussgewinde | Außengewinde-Ø | Innengewinde-Ø |
|---|---|---|---|
| L06 | M12x1,5 | 12 mm | 10,38 mm |
| L08 | M14x1,5 | 14 mm | 12,38 mm |
| L10 | M16x1,5 | 16 mm | 14,38 mm |
| L12 | M18x1,5 | 18 mm | 16,38 mm |
| L15 | M22x1,5 | 22 mm | 20,38 mm |
| L18 | M26x1,5 | 26 mm | 24,38 mm |
| L22 | M30x2 | 30 mm | 27,84 mm |
| L28 | M36x2 | 36 mm | 33,84 mm |
| L35 | M45x2 | 45 mm | 42,84 mm |
| L42 | M52x2 | 52 mm | 49,84 mm |
Abbildung 1
Abbildung 2