Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Hydraulikpumpen für unterschiedliche Anwendungen

Welche Hydraulikpumpe die richtige ist, hängt von der jeweiligen Anwendung und den technischen Anforderungen des Hydrauliksystems ab. Wichtige Auswahlkriterien sind insbesondere Fördervolumen, Betriebsdruck, Drehzahl und Drehrichtung. Bei einer Ersatzpumpe müssen zusätzlich die mechanischen Eigenschaften wie Befestigungsflansch, Antriebswelle und hydraulische Anschlüsse mit der vorhandenen Ausführung übereinstimmen.

Zahnradpumpen werden häufig in der Mobilhydraulik, Landtechnik sowie im Maschinen- und Fahrzeugbau eingesetzt. Sie stehen in unterschiedlichen Fördervolumen und Anschlussvarianten zur Verfügung und eignen sich für zahlreiche hydraulische Anwendungen.

Für Systeme mit höheren Anforderungen an Druck, Leistung und Wirkungsgrad kommen Axialkolbenpumpen und Schrägachsenpumpen zum Einsatz. Typische Anwendungen finden sich unter anderem an Nutzfahrzeugen, Kippern, Kränen sowie Bau- und Arbeitsmaschinen. Entscheidend für die Auswahl sind auch hier die technischen Kenndaten und die vorhandene Einbausituation.

Motorpumpen-Kombinationen verbinden Hydraulikpumpe und Elektromotor zu einer gemeinsamen Einheit. Sie kommen zum Einsatz, wenn die Pumpe elektrisch angetrieben werden soll und kein separater mechanischer Antrieb vorgesehen ist.

Die passende Ersatzpumpe auswählen

Soll eine vorhandene Hydraulikpumpe ersetzt werden, bietet die Typenbezeichnung der bisherigen Pumpe einen wichtigen Ausgangspunkt. Darüber hinaus sollten Fördervolumen in cm³/U, Drehrichtung, Druck- und Drehzahlbereich, Befestigungsflansch, Antriebswelle sowie Saug- und Druckanschluss miteinander verglichen werden.

Dabei ist zwischen Fördervolumen und Förderstrom zu unterscheiden. Das Fördervolumen gibt an, welches theoretische Volumen die Pumpe pro Umdrehung fördert und wird üblicherweise in cm³/U angegeben. Der daraus resultierende Förderstrom in l/min ist unter anderem von der jeweiligen Drehzahl abhängig.

Gerade beim Austausch einer vorhandenen Pumpe sollten deshalb nicht nur einzelne Leistungsdaten, sondern auch die mechanischen Anschlussmaße berücksichtigt werden.

Pumpenflansche und Zubehör

Für die Montage und den hydraulischen Anschluss der Pumpe stehen verschiedene Pumpenflansche, SAE-Flansche und Anschlussflansche zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise SAE-Flansche und Flanschhälften sowie Pumpenflansche mit metrischen, BSPP-, JIC- oder ORFS-Anschlüssen und Ausführungen mit Löt- oder Schweißanschluss.

Zwischenflansche mit Messanschluss sowie passende Verschlüsse, Dichtungen, Schrauben und weiteres Zubehör ergänzen die Verbindung zwischen Hydraulikpumpe und Leitungssystem.

So lassen sich Hydraulikpumpe, Befestigung und hydraulische Anschlüsse passend auf die jeweilige Anwendung abstimmen.

Das sollten Sie vor dem Kauf einer Hydraulikpumpe wissen

Welche Hydraulikpumpe ist die richtige für meine Anwendung?
Die passende Hydraulikpumpe richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Hydrauliksystems. Entscheidend sind vor allem Fördervolumen, Betriebsdruck, Drehzahl und Drehrichtung. Zusätzlich müssen Befestigung, Antriebswelle und hydraulische Anschlüsse zur vorhandenen Anlage passen. Je nach Anwendung kommen beispielsweise Zahnradpumpen oder Kolbenpumpen zum Einsatz.
Wie finde ich die passende Ersatzpumpe?
Bei einer vorhandenen Hydraulikpumpe sind Hersteller und Typenbezeichnung ein guter Ausgangspunkt. Vergleichen Sie außerdem Fördervolumen, Drehrichtung, Flansch, Antriebswelle sowie Saug- und Druckanschluss. Stimmen nicht alle relevanten Merkmale überein, ist die neue Pumpe nicht automatisch als direkter Ersatz geeignet.
Was bedeutet das Fördervolumen in cm³/U?
Das Fördervolumen gibt an, welches theoretische Volumen eine Hydraulikpumpe pro Umdrehung fördert und wird in cm³/U angegeben. Zusammen mit der Drehzahl lässt sich daraus der theoretische Förderstrom in l/min bestimmen. Eine Pumpe mit 20 cm³/U erreicht bei 1.000 U/min beispielsweise theoretisch 20 l/min.
Welche Drehrichtung benötigt meine Hydraulikpumpe?
Je nach Ausführung sind Hydraulikpumpen für Rechts- oder Linkslauf ausgelegt. Die Drehrichtung wird üblicherweise mit Blick auf die Antriebswelle beziehungsweise entsprechend der Herstellerangabe bestimmt. Beim Austausch einer Pumpe sollte die Drehrichtung deshalb mit den Angaben der vorhandenen Pumpe abgeglichen werden.
Was ist der Unterschied zwischen Zahnradpumpe und Kolbenpumpe?
Zahnradpumpen werden häufig in der Mobilhydraulik, Landtechnik und im Maschinenbau eingesetzt und eignen sich für zahlreiche klassische Hydraulikanwendungen. Kolbenpumpen kommen insbesondere bei höheren Anforderungen an Druck, Leistung und Wirkungsgrad zum Einsatz. Welche Bauart geeignet ist, hängt von den Betriebsbedingungen und der Auslegung des jeweiligen Hydrauliksystems ab.