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Rohrleitungsventile

Rohrleitungsventile werden direkt in den Hydraulikkreislauf eingebaut und übernehmen dort gezielte Steuer-, Regel- oder Sicherheitsfunktionen. Sie können den Volumenstrom beeinflussen, Drücke begrenzen, Strömungsrichtungen sperren oder hydraulische Lasten kontrollieren. Dadurch lassen sich einzelne Funktionen einer Hydraulikanlage unmittelbar innerhalb der Leitungsführung realisieren.

Welche Ventilart benötigt wird, richtet sich deshalb in erster Linie nach der Aufgabe im Hydraulikkreislauf. Erst danach folgen technische Kriterien wie Volumenstrom, Betriebsdruck, Anschlussgröße und Einstellbereich.

Volumenstrom und Geschwindigkeit beeinflussen

Die Geschwindigkeit eines Hydraulikzylinders oder Hydraulikmotors hängt unter anderem vom zugeführten Volumenstrom ab. Soll dieser gezielt beeinflusst werden, können Drossel-, Stromregel- oder Mengenteilerventile eingesetzt werden.

Ein Drosselventil begrenzt den Durchfluss über einen veränderbaren Strömungsquerschnitt. Stromregelventile sind dagegen dafür ausgelegt, den Volumenstrom entsprechend ihrer jeweiligen Funktionsweise zu regeln.

Soll ein Volumenstrom auf mehrere Verbraucher aufgeteilt werden, kommen Mengenteiler zum Einsatz. Diese arbeiten nach einem mechanischen Teilungsprinzip und eignen sich für Anwendungen, bei denen der Volumenstrom in definierte Teilströme aufgeteilt und mehreren Verbrauchern gleichzeitig zugeführt wird.

DRUCK IM HYDRAULIKKREISLAUF STEUERN

Andere Rohrleitungsventile reagieren auf den vorhandenen Druck. Ein Druckbegrenzungsventil öffnet bei Erreichen des eingestellten Druckwertes einen vorgesehenen Strömungsweg und begrenzt damit den Druck in dem entsprechenden Teil des Hydrauliksystems.

Ein Druckfolgeventil wird dagegen verwendet, wenn eine hydraulische Funktion erst nach Erreichen eines bestimmten Druckwertes freigegeben werden soll. Dadurch können Bewegungs- oder Arbeitsabläufe innerhalb einer hydraulischen Schaltung druckabhängig gesteuert werden.

HYDRAULIKMEDIUM SPERREN UND LASTEN KONTROLLIEREN

Rückschlagventile lassen den Volumenstrom in der vorgesehenen Richtung passieren und sperren ihn in Gegenrichtung. Sie werden deshalb überall dort eingesetzt, wo ein unerwünschtes Zurückströmen verhindert werden soll.

Bei bewegten Lasten sind weitergehende Funktionen erforderlich. Lasthalteventile können beispielsweise dazu eingesetzt werden, eine hydraulische Last kontrolliert zu halten und deren Bewegung entsprechend der jeweiligen Ventilschaltung zu beeinflussen.

Leitungsbruchsicherungen erfüllen wiederum eine andere Aufgabe: Sie reagieren auf einen ungewöhnlich hohen Volumenstrom, wie er beispielsweise bei einem Leitungsbruch auftreten kann, und sperren beziehungsweise begrenzen den Ölstrom entsprechend ihrer Ausführung.

Das richtige Rohrleitungsventil auswählen

Die Auswahl beginnt mit der gewünschten hydraulischen Funktion. Soll ein Volumenstrom gedrosselt oder geregelt, ein Druck begrenzt, eine Strömungsrichtung gesperrt oder eine Last gehalten werden, kommen jeweils unterschiedliche Ventilprinzipien infrage.

Danach müssen die technischen Daten zur Anlage passen. Neben maximalem Volumenstrom und Betriebsdruck sind Anschlussart und Anschlussgröße sowie – abhängig vom Ventiltyp – Einstellbereich, Öffnungsdruck oder weitere Funktionsparameter zu berücksichtigen.

Gerade bei Ventilen mit Sicherheits- oder Lasthaltefunktion sollte die Auswahl immer anhand der konkreten hydraulischen Schaltung und der technischen Anforderungen der Anwendung erfolgen.

Das sollten Sie über Rohrleitungsventile wissen

Was ist der Unterschied zwischen einem Drosselventil und einem Stromregelventil?
Ein Drosselventil verändert den Volumenstrom über einen einstellbaren Strömungsquerschnitt. Dadurch kann der Durchfluss jedoch von Druck- und Lastverhältnissen beeinflusst werden. Ein Stromregelventil ist je nach Bauart dafür ausgelegt, den eingestellten Volumenstrom auch bei wechselnden Betriebsbedingungen möglichst konstant zu halten.
Wo sollte eine Leitungsbruchsicherung eingebaut werden?
Eine Leitungsbruchsicherung wird möglichst nahe am abzusichernden Verbraucher beziehungsweise Anschluss montiert. Bei einem ungewöhnlich hohen Volumenstrom, beispielsweise infolge eines Leitungsbruchs, reagiert sie entsprechend ihrer Ausführung und begrenzt oder sperrt den Ölstrom.
Was ist der Unterschied zwischen Rückschlagventil und Lasthalteventil?
Ein Rückschlagventil ermöglicht den Durchfluss in einer Richtung und sperrt in Gegenrichtung. Ein Lasthalteventil übernimmt weitergehende Funktionen und wird eingesetzt, wenn hydraulisch bewegte Lasten kontrolliert gehalten oder abgesenkt werden sollen.
Kann ich ein Rohrleitungsventil in jede Flussrichtung einbauen?
Nicht grundsätzlich. Viele Rohrleitungsventile besitzen eine vorgegebene Durchfluss- oder Wirkrichtung. Diese ist bei der Montage entsprechend der Kennzeichnung beziehungsweise den technischen Angaben des Ventils zu beachten.
Welche Anschlussgröße benötige ich?
Die Anschlussgröße muss zur vorhandenen Hydraulikleitung und zum erforderlichen Volumenstrom passen. Ein größerer Anschluss bedeutet dabei nicht automatisch, dass das Ventil für jeden Volumenstrom geeignet ist. Maßgeblich sind die Durchfluss- und Druckangaben des jeweiligen Ventils.

Volumenstrom und Geschwindigkeit beeinflussen

Die Geschwindigkeit eines Hydraulikzylinders oder Hydraulikmotors hängt unter anderem vom zugeführten Volumenstrom ab. Soll dieser gezielt beeinflusst werden, können Drossel-, Stromregel- oder Mengenteilerventile eingesetzt werden.

Ein Drosselventil begrenzt den Durchfluss über einen veränderbaren Strömungsquerschnitt. Stromregelventile sind dagegen dafür ausgelegt, den Volumenstrom entsprechend ihrer jeweiligen Funktionsweise zu regeln.

Soll ein Volumenstrom auf mehrere Verbraucher aufgeteilt werden, kommen Mengenteiler zum Einsatz. Diese arbeiten nach einem mechanischen Teilungsprinzip und eignen sich für Anwendungen, bei denen der Volumenstrom in definierte Teilströme aufgeteilt und mehreren Verbrauchern gleichzeitig zugeführt wird.

DRUCK IM HYDRAULIKKREISLAUF STEUERN

Andere Rohrleitungsventile reagieren auf den vorhandenen Druck. Ein Druckbegrenzungsventil öffnet bei Erreichen des eingestellten Druckwertes einen vorgesehenen Strömungsweg und begrenzt damit den Druck in dem entsprechenden Teil des Hydrauliksystems.

Ein Druckfolgeventil wird dagegen verwendet, wenn eine hydraulische Funktion erst nach Erreichen eines bestimmten Druckwertes freigegeben werden soll. Dadurch können Bewegungs- oder Arbeitsabläufe innerhalb einer hydraulischen Schaltung druckabhängig gesteuert werden.

HYDRAULIKMEDIUM SPERREN UND LASTEN KONTROLLIEREN

Rückschlagventile lassen den Volumenstrom in der vorgesehenen Richtung passieren und sperren ihn in Gegenrichtung. Sie werden deshalb überall dort eingesetzt, wo ein unerwünschtes Zurückströmen verhindert werden soll.

Bei bewegten Lasten sind weitergehende Funktionen erforderlich. Lasthalteventile können beispielsweise dazu eingesetzt werden, eine hydraulische Last kontrolliert zu halten und deren Bewegung entsprechend der jeweiligen Ventilschaltung zu beeinflussen.

Leitungsbruchsicherungen erfüllen wiederum eine andere Aufgabe: Sie reagieren auf einen ungewöhnlich hohen Volumenstrom, wie er beispielsweise bei einem Leitungsbruch auftreten kann, und sperren beziehungsweise begrenzen den Ölstrom entsprechend ihrer Ausführung.

Das richtige Rohrleitungsventil auswählen

Die Auswahl beginnt mit der gewünschten hydraulischen Funktion. Soll ein Volumenstrom gedrosselt oder geregelt, ein Druck begrenzt, eine Strömungsrichtung gesperrt oder eine Last gehalten werden, kommen jeweils unterschiedliche Ventilprinzipien infrage.

Danach müssen die technischen Daten zur Anlage passen. Neben maximalem Volumenstrom und Betriebsdruck sind Anschlussart und Anschlussgröße sowie – abhängig vom Ventiltyp – Einstellbereich, Öffnungsdruck oder weitere Funktionsparameter zu berücksichtigen.

Gerade bei Ventilen mit Sicherheits- oder Lasthaltefunktion sollte die Auswahl immer anhand der konkreten hydraulischen Schaltung und der technischen Anforderungen der Anwendung erfolgen.

Das sollten Sie über Rohrleitungsventile wissen

Was ist der Unterschied zwischen einem Drosselventil und einem Stromregelventil?
Ein Drosselventil verändert den Volumenstrom über einen einstellbaren Strömungsquerschnitt. Dadurch kann der Durchfluss jedoch von Druck- und Lastverhältnissen beeinflusst werden. Ein Stromregelventil ist je nach Bauart dafür ausgelegt, den eingestellten Volumenstrom auch bei wechselnden Betriebsbedingungen möglichst konstant zu halten.
Wo sollte eine Leitungsbruchsicherung eingebaut werden?
Eine Leitungsbruchsicherung wird möglichst nahe am abzusichernden Verbraucher beziehungsweise Anschluss montiert. Bei einem ungewöhnlich hohen Volumenstrom, beispielsweise infolge eines Leitungsbruchs, reagiert sie entsprechend ihrer Ausführung und begrenzt oder sperrt den Ölstrom.
Was ist der Unterschied zwischen Rückschlagventil und Lasthalteventil?
Ein Rückschlagventil ermöglicht den Durchfluss in einer Richtung und sperrt in Gegenrichtung. Ein Lasthalteventil übernimmt weitergehende Funktionen und wird eingesetzt, wenn hydraulisch bewegte Lasten kontrolliert gehalten oder abgesenkt werden sollen.
Kann ich ein Rohrleitungsventil in jede Flussrichtung einbauen?
Nicht grundsätzlich. Viele Rohrleitungsventile besitzen eine vorgegebene Durchfluss- oder Wirkrichtung. Diese ist bei der Montage entsprechend der Kennzeichnung beziehungsweise den technischen Angaben des Ventils zu beachten.
Welche Anschlussgröße benötige ich?
Die Anschlussgröße muss zur vorhandenen Hydraulikleitung und zum erforderlichen Volumenstrom passen. Ein größerer Anschluss bedeutet dabei nicht automatisch, dass das Ventil für jeden Volumenstrom geeignet ist. Maßgeblich sind die Durchfluss- und Druckangaben des jeweiligen Ventils.