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Geflechtschläuche

Hydraulikschläuche mit Stahldrahtgeflecht eignen sich für die sichere Übertragung von Hydrauliköl und anderen geeigneten Druckmedien. Verschiedene Nennweiten und Schlauchtypen ermöglichen den Einsatz in Maschinen, Anlagen, Werkstätten sowie in der Land-, Bau- und Forsttechnik. Für die Herstellung kompletter Schlauchleitungen werden die Geflechtschläuche mit passenden Pressnippeln und Presshülsen kombiniert.



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Hydraulikschläuche – Der Aufbau entscheidet über Sicherheit, Lebensdauer und Druckfestigkeit

Hydraulikschläuche gehören zu den sicherheitsrelevantesten Komponenten einer Hydraulikanlage. Sie müssen dauerhaft hohe Betriebsdrücke, Druckspitzen, Temperaturwechsel sowie mechanische Belastungen aufnehmen und gleichzeitig das Hydraulikmedium zuverlässig transportieren. Bereits die Auswahl eines ungeeigneten Schlauchtyps kann zu vorzeitigem Verschleiß, Druckverlust oder im schlimmsten Fall zum Ausfall der gesamten Anlage führen.

Entgegen der weit verbreiteten Annahme unterscheiden sich Hydraulikschläuche nicht ausschließlich durch ihren maximal zulässigen Betriebsdruck. Entscheidend sind vielmehr der konstruktive Aufbau, die Art der Verstärkungseinlage, der zulässige Biegeradius, die Impulsfestigkeit sowie die verwendeten Werkstoffe der Innen- und Außenschicht. Erst das Zusammenspiel dieser Eigenschaften bestimmt, ob ein Hydraulikschlauch für eine bestimmte Anwendung geeignet ist.

DER AUFBAU EINES HYDRAULIKSCHLAUCHS

Ein hochwertiger Hydraulikschlauch besteht grundsätzlich aus drei funktionalen Schichten. Jede dieser Schichten übernimmt eine bestimmte Aufgabe und trägt zur Druckfestigkeit, Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer des Schlauchs bei.

1. INNENSEELE

Die Innenseele übernimmt den Transport des Hydraulikmediums und wird je nach Schlauchtyp aus ölbeständigem Synthesekautschuk gefertigt.

2. VERSTÄRKUNGSEINLAGE

Die Verstärkungseinlage, bestehend aus einem oder mehreren hochfesten Stahldrahtgeflechten oder Textilgeweben, nimmt den Betriebsdruck auf und verhindert eine unzulässige Ausdehnung des Schlauchs.

3. AUSSENDECKE

Die Außendecke schützt den Schlauch zuverlässig vor Abrieb, Witterungseinflüssen, Ozon, UV-Strahlung sowie mechanischen Beschädigungen im täglichen Einsatz.

Hydraulikschläuche – Der Aufbau entscheidet über Sicherheit, Lebensdauer und Druckfestigkeit

Hydraulikschläuche gehören zu den sicherheitsrelevantesten Komponenten einer Hydraulikanlage. Sie müssen dauerhaft hohe Betriebsdrücke, Druckspitzen, Temperaturwechsel sowie mechanische Belastungen aufnehmen und gleichzeitig das Hydraulikmedium zuverlässig transportieren. Bereits die Auswahl eines ungeeigneten Schlauchtyps kann zu vorzeitigem Verschleiß, Druckverlust oder im schlimmsten Fall zum Ausfall der gesamten Anlage führen.

Entgegen der weit verbreiteten Annahme unterscheiden sich Hydraulikschläuche nicht ausschließlich durch ihren maximal zulässigen Betriebsdruck. Entscheidend sind vielmehr der konstruktive Aufbau, die Art der Verstärkungseinlage, der zulässige Biegeradius, die Impulsfestigkeit sowie die verwendeten Werkstoffe der Innen- und Außenschicht. Erst das Zusammenspiel dieser Eigenschaften bestimmt, ob ein Hydraulikschlauch für eine bestimmte Anwendung geeignet ist.

DER AUFBAU EINES HYDRAULIKSCHLAUCHS

Ein hochwertiger Hydraulikschlauch besteht grundsätzlich aus drei funktionalen Schichten. Jede dieser Schichten übernimmt eine bestimmte Aufgabe und trägt zur Druckfestigkeit, Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer des Schlauchs bei.

1. INNENSEELE

Die Innenseele übernimmt den Transport des Hydraulikmediums und wird je nach Schlauchtyp aus ölbeständigem Synthesekautschuk gefertigt.

2. VERSTÄRKUNGSEINLAGE

Die Verstärkungseinlage, bestehend aus einem oder mehreren hochfesten Stahldrahtgeflechten oder Textilgeweben, nimmt den Betriebsdruck auf und verhindert eine unzulässige Ausdehnung des Schlauchs.

3. AUSSENDECKE

Die Außendecke schützt den Schlauch zuverlässig vor Abrieb, Witterungseinflüssen, Ozon, UV-Strahlung sowie mechanischen Beschädigungen im täglichen Einsatz.

DIN-Normen und Unterschiede bei Hydraulikschläuchen

Die europäischen Normen DIN EN 853, DIN EN 854 und DIN EN 857 definieren unterschiedliche Schlauchtypen für verschiedene Druckbereiche und Einsatzbedingungen. Je nach Aufbau unterscheiden sich die Schläuche insbesondere hinsichtlich Druckbelastbarkeit, Flexibilität und Biegeradius.

DIN EN 853

1SN- und 2SN-Hydraulikschläuche gehören zu den klassischen Hochdruckschläuchen und besitzen je nach Ausführung ein oder zwei Stahldrahtgeflechte.

DIN EN 857

1SC- und 2SC-Schläuche wurden speziell für kompaktere Bauformen mit reduziertem Biegeradius entwickelt und eignen sich damit besonders für begrenzte Einbauräume.

DIN EN 854

Textilgewebeschläuche (TE) kommen überwiegend in Niederdruckanwendungen zum Einsatz, bei denen eine hohe Flexibilität wichtiger ist als eine maximale Druckaufnahme.

WICHTIGE TECHNISCHE KENNWERTE
zulässiger Betriebsdruck und Berstdruck
zulässiger Mindestbiegeradius
geeigneter Temperaturbereich
Kompatibilität mit dem eingesetzten Hydraulikmedium
Druckimpulsbeständigkeit bei wechselnden Belastungen

Insbesondere in mobilen Hydraulikanlagen mit permanent wechselnden Lastzuständen ist nicht nur der statische Druck entscheidend. Auch die Anzahl der Druckwechsel hat einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensdauer eines Hydraulikschlauchs.

DIE RICHTIGE VERLEGUNG IST ENTSCHEIDEND

Ein weiterer häufig unterschätzter Faktor ist die fachgerechte Verlegung. Zu enge Biegeradien, Torsionsbelastungen oder dauerhaft scheuernde Kontaktstellen führen häufig zu vorzeitigem Schlauchversagen. Aus diesem Grund sollte ein Hydraulikschlauch niemals verdreht montiert werden und ausreichend Bewegungsfreiheit besitzen, um Druck- und Längenänderungen während des Betriebs aufnehmen zu können.

DEN PASSENDEN HYDRAULIKSCHLAUCH AUSWÄHLEN

Für die Auswahl des passenden Hydraulikschlauchs sollten daher nicht nur Anschlussgröße und Schlauchlänge berücksichtigt werden. Ebenso wichtig sind:

Nennweite (DN)
erforderlicher Volumenstrom
maximaler Betriebsdruck
auftretende Druckspitzen
Temperaturbereich
Einbausituation
verwendete Armaturen
passende Verschraubungen

Nur wenn sämtliche Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, kann eine Hydraulikanlage dauerhaft sicher und zuverlässig betrieben werden.

Bei Pro-Parts finden Sie Hydraulikschläuche für unterschiedlichste Einsatzbereiche – von flexiblen Textilgewebeschläuchen nach DIN EN 854 über bewährte 1SN- und 2SN-Hochdruckschläuche nach DIN EN 853 bis hin zu kompakten 1SC- und 2SC-Ausführungen nach DIN EN 857, Spezialschläuchen der Baureihe SPC2, 3SC sowie SAE 100 R17. Durch technische Vergleichstabellen, Schnittzeichnungen und praxisnahe Informationen unterstützen wir Sie dabei, den passenden Hydraulikschlauch für Ihre Anwendung auszuwählen.

DIN-Normen und Unterschiede bei Hydraulikschläuchen

Die europäischen Normen DIN EN 853, DIN EN 854 und DIN EN 857 definieren unterschiedliche Schlauchtypen für verschiedene Druckbereiche und Einsatzbedingungen. Je nach Aufbau unterscheiden sich die Schläuche insbesondere hinsichtlich Druckbelastbarkeit, Flexibilität und Biegeradius.

DIN EN 853

1SN- und 2SN-Hydraulikschläuche gehören zu den klassischen Hochdruckschläuchen und besitzen je nach Ausführung ein oder zwei Stahldrahtgeflechte.

DIN EN 857

1SC- und 2SC-Schläuche wurden speziell für kompaktere Bauformen mit reduziertem Biegeradius entwickelt und eignen sich damit besonders für begrenzte Einbauräume.

DIN EN 854

Textilgewebeschläuche (TE) kommen überwiegend in Niederdruckanwendungen zum Einsatz, bei denen eine hohe Flexibilität wichtiger ist als eine maximale Druckaufnahme.

WICHTIGE TECHNISCHE KENNWERTE
zulässiger Betriebsdruck und Berstdruck
zulässiger Mindestbiegeradius
geeigneter Temperaturbereich
Kompatibilität mit dem eingesetzten Hydraulikmedium
Druckimpulsbeständigkeit bei wechselnden Belastungen

Insbesondere in mobilen Hydraulikanlagen mit permanent wechselnden Lastzuständen ist nicht nur der statische Druck entscheidend. Auch die Anzahl der Druckwechsel hat einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensdauer eines Hydraulikschlauchs.

DIE RICHTIGE VERLEGUNG IST ENTSCHEIDEND

Ein weiterer häufig unterschätzter Faktor ist die fachgerechte Verlegung. Zu enge Biegeradien, Torsionsbelastungen oder dauerhaft scheuernde Kontaktstellen führen häufig zu vorzeitigem Schlauchversagen. Aus diesem Grund sollte ein Hydraulikschlauch niemals verdreht montiert werden und ausreichend Bewegungsfreiheit besitzen, um Druck- und Längenänderungen während des Betriebs aufnehmen zu können.

DEN PASSENDEN HYDRAULIKSCHLAUCH AUSWÄHLEN

Für die Auswahl des passenden Hydraulikschlauchs sollten daher nicht nur Anschlussgröße und Schlauchlänge berücksichtigt werden. Ebenso wichtig sind:

Nennweite (DN)
erforderlicher Volumenstrom
maximaler Betriebsdruck
auftretende Druckspitzen
Temperaturbereich
Einbausituation
verwendete Armaturen
passende Verschraubungen

Nur wenn sämtliche Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, kann eine Hydraulikanlage dauerhaft sicher und zuverlässig betrieben werden.

Bei Pro-Parts finden Sie Hydraulikschläuche für unterschiedlichste Einsatzbereiche – von flexiblen Textilgewebeschläuchen nach DIN EN 854 über bewährte 1SN- und 2SN-Hochdruckschläuche nach DIN EN 853 bis hin zu kompakten 1SC- und 2SC-Ausführungen nach DIN EN 857, Spezialschläuchen der Baureihe SPC2, 3SC sowie SAE 100 R17. Durch technische Vergleichstabellen, Schnittzeichnungen und praxisnahe Informationen unterstützen wir Sie dabei, den passenden Hydraulikschlauch für Ihre Anwendung auszuwählen.

Das sollten Sie wissen!

Hydraulikschläuche altern auch ohne Einsatz
Hydraulikschläuche unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess – selbst wenn sie nicht verwendet werden. UV-Strahlung, Ozon, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen beeinflussen die Werkstoffe dauerhaft. Aus diesem Grund empfehlen Hersteller, Hydraulikschläuche regelmäßig zu prüfen und rechtzeitig zu ersetzen.
Der Betriebsdruck ist nicht der wichtigste Wert
Viele Anwender wählen einen Hydraulikschlauch ausschließlich nach dem maximalen Betriebsdruck aus. Tatsächlich spielen jedoch auch Biegeradius, Temperaturbereich, Druckimpulsfestigkeit, Medium, Schlauchtyp und die richtige Montage eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer und Betriebssicherheit.
Jeder Hydraulikschlauch besitzt einen Sicherheitsfaktor
Hydraulikschläuche nach DIN EN 853, DIN EN 854 und DIN EN 857 werden mit einem Sicherheitsfaktor geprüft. Der Berstdruck liegt dabei deutlich über dem zulässigen Betriebsdruck. Trotzdem dürfen Hydraulikschläuche niemals dauerhaft an ihrer maximalen Belastungsgrenze betrieben werden, da Druckspitzen und dynamische Lastwechsel die Lebensdauer erheblich verkürzen können.
Ein verdrehter Hydraulikschlauch hält deutlich kürzer
Bereits eine geringe Verdrehung bei der Montage kann die Verstärkungseinlage dauerhaft beschädigen. Dadurch entstehen zusätzliche Spannungen im Schlauch, die zu vorzeitigem Verschleiß oder sogar zum Ausfall führen können. Hydraulikschläuche sollten daher immer spannungsfrei und ohne Torsion montiert werden.
Nicht jeder 2SN-Schlauch ist automatisch die bessere Wahl
Ein Schlauch mit zwei Stahldrahtgeflechten bietet zwar eine höhere Druckfestigkeit, ist jedoch nicht für jede Anwendung die beste Lösung. In beengten Einbauräumen können kompakte Schlauchtypen wie 1SC, 2SC oder SAE 100 R17 aufgrund ihrer Flexibilität und ihres geringeren Biegeradius die technisch sinnvollere Wahl sein.